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bunte Stoffe gegen feuchtes Winterwetter

Bei diesem nasskalten Wetter hatte ich Lust auf schöne Farben.

Ich spielte ein wenig mit den Stoffen und meinem Kleisterpapier, gerade meine Musterbüchlein sind da sehr hilfreich. Nach und nach werde ich Teile dieser Stoffe auf Papier auziehen und sie für Buchcovers verwenden. Die meisten dieser Stoffe waren mal Kleidungsstücke, selber getragene, und welche aus dem Brockenhaus. Es ist ein gutes Gefühl, diesen einstigen Lieblingsstücken eine neue Seele einhauchen zu können. Upcycling auf der ganzen Linie also.

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Lieblingsfarben

Was ist Deine Lieblingsfarbe?

Diese Frage wird sehr oft gestellt, sie war in jedem „meine Freunde Album“, welche in der Schule die Runde machten zu finden. Es ist schon fast eine Voraussetzung, dass jeder Mensch eine Lieblingsfarbe hat. Bei Kindern stehen Grundfarben hoch im Kurs, rot und blau sind wahrscheinlich die Anführer der Lieblingsfarbenrangliste.

Meine Wahrnehmung von Farben hat sich immer wieder geändert, und so auch die Präferenzen. Gelb und pink, zwei Farben, die mir ein Gräuel waren, mag ich nun sehr gerne. petrolgrün hingegen, was einst einer meiner Favoriten war, ist eher ins Abseits gerückt. Weiterlesen

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Aquarell – Nass in nass und Whitespace

Irgendwie waren mir Aquarellfarben immer ein wenig suspekt. Irgendwo zwischen eingetrockneten Acrylfarben und zerbrochenen Linealen fristeten sie ein kümmerliches Dasein in der untersten Schublade – jahrelang unbenutzt. Beim Aufräumen kamen sie wieder zum Vorschein und beim betrachten der beigelegten Farbmusterkarte, kam Lust auf, mit diesen Farben zu arbeiten.

Aquarell vergibt keine Fehler, was gemalt ist ist gemalt. Zurück-Button gibt es keinen, und auch die anderen Techniken, ein Zuviel an Farbe wieder vom Papier zu kratzen oder schaben überzeugen mich nicht, da sie die Oberfläche des Papiers zerstören. Bei einem Missgeschick, kann das im schlimmsten Fall bedeuten, noch mal ganz von vorne anzufangen. Im besten Fall ist es bloss ein „happy little accident“, der das Bild sogar bereichert.

Irgendwie lässt sich mit Aquarell weniger erzwingen. Die Wasserfarben geben das Tempo an, will man trockene Schichten Lasieren ist warten angesagt, bis die Schichten auch wirklich trocken sind. Nass in nass erfordert eher einen Flüchtigen, raschen Malstil, die Flächen müssen gefüllt sein, bevor das Papier zu trocken ist. Dabei ohne Maskierflüssigkeit das was weiss bleiben soll, auszulassen, erfordert je nach Komplexität des Bildes schon ziemlich viel Übung und Sicherheit im Umgang mit dem Pinsel. Ein Grund mehr sich nach dem „kiss“ Prinzip zu orientieren und zu sagen: „Keep it simple, stupid!“. Weniger ist oft mehr.